Galerie Eugen Lendl
Jus Juchtmans
  Eröffnung der Ausstellung:
Dienstag, 23. August 2005, 18.00 bis 22.00 Uhr
  Ausstellungsdauer:
Mittwoch, 24. August - Samstag, 24. September 2005
  Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag: 14.00 - 19.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr
  Palais Wildenstein, A-8010 Graz, Hans-Sachsgasse 1/1
Tel: 0043/316/825-514
Die Galerie Eugen Lendl zeigt in Ihrer Sommerausstellung bereits zum dritten Mal Werke von Jus Juchtmans. Die Arbeiten des belgischen Künstlers bestehen aus vielen einzelnen Farbschichten und lassen die Leinwand als Bildträger in den Hintergrund treten. Trotz der bis zu 30 aufgetragenen Schichten erscheint die Oberfläche fast monochrom und ein kontemplativer Moment wird spürbar. Das Monochrome in den Bildern wird oft mit Zeitlosigkeit assoziert und hat in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einige Vorläufer, wie Kasimir Malewitsch, Mark Rothko und Yves Klein. Die Beschäftigung mit reiner, unverfälschter Farbe zeichnet die Bilder von Juchtmans aus und beschwört ein Gefühl von Erhabenheit und Unendlichkeit über die materielle Welt. Die Wahrnehmung des Betrachters wird durch die glatte Oberfläche und die dadurch hervorgerufenen Lichtreflexionen zusätzlich getäuscht.
  ohne Titel ('20050627'), 2005 von Jus Juchtmans
ohne Titel ('20050624'), 2005 von Jus Juchtmans
zu weiteren Exponaten
  ohne Titel ("20050627"), 2005
Acryl auf Leinwand, 50 x 40 cm
Fotos: Jus Juchtmans
ohne Titel ("20050624"), 2005
Acryl auf Leinwand, 50 x 40 cm
"Es geht nicht um einen Gedanken, es geht um viele Gedanken. So wie die Dinge in der Natur wachsen, so wachsen auch meine Bilder. Und am Ende muss es so aussehen, als ob sie immer schon da gewesen seien."
Zitat: Jus Juchtmans, Interview mit Peter Lodermeyer (Juni 2003), "So wie die Dinge in der Natur wachsen, so wachsen auch meine Bilder", in: Personal structures - Werke und Dialoge, Hrsg. GlobalArtAffairs Publishing, 2003 New York, S. 74/75.
       
©  2005 08 23